Endlos Papier Endlos
wundervolles Material, endlose Möglichkeiten, Fläche, Volumen, Struktur, Textur, Natur, Farbigkeit, gefaltet, geschnitten, bemalt, bedruckt, gefärbt, geschöpft, zerrissen, zusammengefügt
Ich versuche ich die Grenzen des Papiers auszuloten. Aus Experimenten mit verschiedenen Papieren entstehen amorphe Formen.
Bei der Recherche über den Ursprung des Papiers entstehen Bilder, in denen die Bestandteile von Papieren neu zusammen gesetzt sind. Aus meinen Studien über Ernst Haeckel und dessen „Kunstformen der Natur“ entstanden Zeichnungen und Skulpturen.
Meine Recherche am Bauhaus führte mich zu Membrane und Diatomeen. Diese sind Grundlage meiner Objekte. Diatomeen sind Bestandteil der Kieselgur, die wiederum Papier weiß färbt und in meinen Arbeiten in Struktur, Form, Material vorhanden ist.
Cloud
„Cloud“ entfaltet sich als voluminöses, organisch geformtes Gebilde auf dem Boden oder hängend. Die Arbeit besteht aus unzähligen, hellen, gestrickten Papierelementen, die kunstvoll miteinander verknüpft sind und eine dichte, netzartige Textur bilden. Ihre unregelmäßige, wolkengleiche Form wirkt dynamisch und modular, mit runden, bauchigen Segmenten, die sich zu einer weichen, doch imposanten Gesamtstruktur zusammenfügen. Die feine Detailarbeit erzeugt eine faszinierende Oberflächenspannung.
In verschiedenen Ausstellungen zeigte sich die Cloud in immer wieder neuer Form, angepasst an die jeweilige Situation und den Raum.
Ich beende die Ausstellungen mit der Performens der Zerteilung der Cloud, dem Zerlegen in ihre einzelnen Elemente.
Die Cloud ist nun in seine einzelnen Teile zerlegt um in einem anderen Raum wieder in einer anderen Form zusammengesetzt gezeigt zu werden.
So wie die Wolken am Himmel zergehen und sich wieder neu formatieren, wie die Inhalte der Ordner sich zu anderen Dingen neu zusammenfügen können.
Cloud, hängend, ca. 550cm x 300cm x 300cm, Papier (weiß), gestrickt
KUNSTCENTRET SILKEBORG BAD / ART CENTRE SILKEBORG BAD, DENMARK, 08.02. - 26.05.2026

Cloud, liegend, ca. 550cm x 300cm x 300cm, Papier (weiß), gestrickt
Einzelausstellung "Woll-Weiß-Nicht"!?, Städtische Galerie Wollhalle, Franz-Parr-Platz 9, 18273 Barlschstadt Güstrow, 03.05. - 01.09.2024
Cloud, liegend, ca. 550cm x 300cm x 300cm, Papier (weiß), gestrickt
"WERKSCHAU PLUS 2023", HBK Essen, Campus Essen, 10.02. – 12.02.2023

Cloud, hängend, ca. 550cm x 300cm x 300cm, Papier (weiß), Seile, Seilzüge, gestrickt
Einzeilausstellung "Geborgenheiten" in den Güterhallen in Solingen, im Ausstellungsraum der Galerie-Kirschey, 08.2021

Amorphe
Amorphe Objekte, ohne feste Abgrenzung, weich, fließend, ungeordnet, seidig, schwebend, mit unregelmäßigen Strukturen oder Muster, organisch aus endlosen "Fäden", deren Materialen endfremdet seiner Funktion Assoziationen auslösen.
Eigentlich gestaltlos, gestaltet unsere Wahrnehmung, die Struktur, die unregelmäßigen Mustern, die Windungen, die Öffnungen zu einer organischen fließenden Form.
„Amorphe“ fasziniert als schwebende, organische Form. Gefertigt aus einem hellen, verflochtenem Material, präsentiert sie eine reiche, taktile Oberfläche. Zahlreiche ineinandergreifende Elemente bilden eine dichte, unregelmäßige Textur, die an ein komplexes Geflecht erinnert. Ein markanter, geflochtener Strang zieht sich entlang der Seite, während der Hauptkörper eine offene, netzartige Aushöhlung aufweist. Die weiche, fließende Gestalt mit ihren sanften Rundungen und der nach oben verjüngenden Form strahlt eine besondere Leichtigkeit aus.
Papier (weiß), 2021
Seidennest
Die Skulptur „Seidennest“ von Ines Baumgart entfaltet eine schwebende, organische Präsenz. Von einem schlanken Weidenast ausgehend, formt sich eine voluminöse Struktur aus weißem Seidenpapier. Kunstvoll gestrickt und gehäkelt, zeigt das Werk eine weiche, fließende Textur mit unregelmäßigen Falten, die an ein zartes Gewebe erinnern. Feine, dunkle Äste ragen subtil aus dem unteren Bereich hervor und setzen einen Kontrast zur hellen, ätherischen Form.
Die etwa 150x60x60cm große Arbeit hängt an einem einzigen Punkt und betont ihre Leichtigkeit im Raum.
Seidenpapier, Weidenäste, Papierdraht, weiß, gestrickt, gehäkelt
frei im Raum hängend, 1 Hängepunkt
Papier (weiß), 2021
Hadern
genäht, Büttenpapier, Wolle, Leim, Papiergarn, 2024
Hadern präsentiert eine vertikale, organische Komposition, die aus Büttenpapier, Wolle und Papiergarn gefertigt ist. Die faserige, unregelmäßige Struktur des Materials wird durch zahlreiche kleine Fäden akzentuiert, die rhythmisch über die Oberfläche gespannt sind und dem Objekt eine zusätzliche Dimension verleihen. Die genähte Technik unterstreicht die haptische Qualität und die sorgfältige Assemblage dieser Textilkunst.
Das Zerlegen des Papiers in seine ursprünglichen Bestandteile inspirierte mich zu diesem Objekt. Bei meinen Recherchen über die Herstellung verschiedener Papiere und die Betrachtung der verschiedenen Bestandteile aus denen Papier entstehen kann, experimentierte ich auf der Suche nach Ideen.
Schweben
„Schweben“ eine beeindruckende, wolkenartige Form, die frei im Raum hängt. Aus weißem Papierfäden kunstvoll gestrickt, entfaltet das Werk eine reiche Textur aus unzähligen, sanft gefalteten Elementen. Die organische Struktur und die scheinbare Leichtigkeit des Materials erzeugen eine dynamische Präsenz, die den Betrachter in ihren Bann zieht. Die sorgfältige Verarbeitung des Papiers verleiht der monumentalen Form eine filigrane Anmutung.
frei hängend im Raum, ca.120cm x 120cm x 50cm, Papier, 2021
Verschlungen
Diese Installation präsentiert sich als voluminöses Wandobjekt, gefertigt aus Papier. Das Material kunstvoll gestrickt, gehäkelt oder makrameeartig verarbeitet. Volumen durch Endlosigkeit erzeugt mit Händen, wodurch eine dichte, organische Struktur entsteht. Zahlreiche Schlingen und Knoten bilden eine reliefartige Oberfläche, die durch Licht und Schatten lebendig wirkt. Das Werk hängt an einer Rolle und entfaltet mit seinen Maßen von ca. 300x220x50cm eine beeindruckende Präsenz, die den Raum dynamisch prägt.
ca.200cm x 220cm x 50cm, Papier, 2021
Siedeler
Besiedelung eines Ortes. Wege die verbinden. Siedler die miteinander kommunizieren, sich besuchen können. Hornissen bauen solche Formen als Nester. Sie wollen aber ihren ausgesuchten Ort allein für sich. Symbolisch ist es in diesem Objekt möglich Verbindung zueinander zu halten. Große und kleine Nestformen wiederspiegeln unsere Möglichkeiten des eigenen kleinen Ortes. Man kann dem nach Außen entfleihen und ist trotzdem Zusammen in einem Gefüge des Ortes, der Siedlung.
ca. 180cm x 140cm x 30cm, Papier, Äste, 2021
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